Sonntag, 2. März 2008

Trip to Ona


Der ESN Molde hat für dieses Wochenende einen Ausflug nach Ona organisiert und da die Großstadt Molde nicht der einzige uns bekannte Ort bleiben sollte, waren wir natürlich mit von der Partie (-y). Ona ist in dieser Gegend hier die am weitesten im Atlantik gelgene Insel und wir haben uns sagen lassen, dass es dort ca 35 Einwohner gibt, von denen die Hälfte über 80 Jahre alt sind ...

Also hier eine Karte, die zeigt wo diese tolle Insel liegt:




Ok, los ging es gestern (Samstag) "Mittag" (12 uhr eigentlich eher morgens ...) los vom Busterminal Molde. Mit dem Bus waren wir zur Fähre unterwegs und zwischendurch sind wir auch kurz mit dem Bus auf eine "Möchtegernfähre", die mehr so etwas wie eine bewegliche Brücke war, gefahren. Danach sind wir zu Fuß auf eine kleine Fähre, die 1 1/2 Stunden mit teilweise starken Wellengang unterwegs zur Insel unterwegs war. Die ganze Truppe aus ca 20 Leuten hat es geschafft fit auf der Insel anzukommen.

Blick vom Boot auf die umliegende Landschaft:




Das einzige Rettungsboot auf der Fähre ... dezent beunruhigend (da auf die Fähre bis zu 90 Leute dürfen ... )





Danach machten wir uns auf zu unserem Hotel. Die scheinbar ewige Wanderung endete nach 10 sek, da das Hotel direkt neben dem Hafen liegt :-) Dann wurden die Zimmer bezogen und wir müssen zugeben, dass wir GESCHOCKT waren von dem Luxus (aber wirklich!!!) der uns dort bot. Wir wären schon mit einem sauberen Bett zufrieden gewesen, aber das war echt großartig: Wunderschönes Wohnzimmer mit gemütlicher Couch, Fernseher, Lehnsessel und (!!) Zeitungsständer, dann eine eigene (ziemlich neue) vollausgestattete Küche, die um Weiten besser ist, als jene in unseren Studentenheim und ein traumhaft schönes Bad inkl Handtücher und Fußbodenheizung. Insgesamt hatten wir diese Appartment zu 6., aber jeweils zwei Personen sind in einem Zimmer (in dem die gemütlichsten Betten der Welt standen ;-)


Nachdem wir die Zimmer bezogen und lang genug bestaunt hatten, ging es an die erste Inselerkundung. Also eigentlich hieß es, dass es hier viele Fische zum Angeln gäbe und einige hatten ihre Angeln mit, um sich ein Abendessen zu beschaffen. Drum sind wir dann bei einigen Felsen herumgeklettert, um die beste Angellocation zu finden (Sophie wollte sehen wie jemand einen Fisch tötet). Bei diesen Felsen hat Sophie auch ein paar Schätze gefunden (ok die eine Muschel aus dem Felsspalt zu bekommen war harte Arbeit!):





Aber mit Fischen war denn leider doch nichts, weil ... äh keine Ahnung kenn mich mit Fischen nicht aus, vermutlich waren keine Fische an der Küste und wir hatten keine Boote zum aufs-Meer-rausfahren. Angelexperte Jan gibt auf:





Weils nix war mit Angeln, haben wir uns aufgemacht (bei ziemlicher Kälte und Wind und etwas Regen, der uns bei Wind und Kälte zusätzliche Motivation brachte) die Insel zu erkunden. Das erste was uns ins Auge geschossen ist, is der wunderschöne rote Leuchtturm auf diesem Inseleck:




Als wir den steilen Berg erklommen hatten, mussten wir zwar aufpassen, dass wir nicht von dem (hier oben noch viel stärkern) Wind weggerissen werden, hatten aber einen großartigen Blick über diesen Teil der Insel. Hier könnt ihr diese wunderschöne Siedlung mit den coolen bunten norwegischen Häusern sehen:




Nach einem sicheren Abstieg vom Leuchtturm wollten wir das kalte Wetter noch nicht siegen lassen und begaben und aller Frostbeulen zum Trotz noch auf den Weg zum anderen Teil der Insel. Also "Inseleck" nr 2 von 3. Der Weg führte uns über eine kleine Brücke zu einer zweiten kleinen Siedlung (i bin überzeugt, dass beide Siedlungen aus irgendeinem Grund vollkommen zerstritten sind, weil die Landschaft dort mit die zwei Siedlungen einfach perfekt is für einen spannenden Krimi, aber i hab keine Beweise für meine Theorie gfunden ... ) und bei dem folgenden Foto, wollte d'Sophie beweisen, wie stark der Wind da gangen is, es dürfte aber net ganz funktioniert haben, auch wenn ma sieht, wie elendig wir dann scho ausgschaut haben ...



Ok auf dem besagten 2. Inseleck hats dann nimma recht viel zu entdecken geben, bis auf einen 2. Leuchtturm auf dem der Wind noch viel stärker gangen is als beim ersten. Aber er is trotzdem sehr hübsch anzusehen, oder ;-)



So nachdem wir alle scho ziemlich unterkühlt waren, sind wir dann zurück in unser Hotel und haben uns erst mal mit Tee und Kaffe aufgewärmt. Danach hat uns Omar (ESN Chef) gsagt, dass er die Frau der das Geschäft hier gehört angrufen hat und die das Gschäft für uns kurz aufsperrt. Sophie und ich haben uns dann noch a gute Karfiolsuppe zum weitern Aufwärmen kauft. Hier ein Foto mit den normalen Öffnungszeiten des Ladens :P



Am Abend war dann Party mit BBQ angesagt, welches aber bei diesem Wind und Regen nicht so einfach abzuhalten war. Gottseidank hatten Sophie und ich a Pizza mit, die schnell fertig war. Dann is noch wie immer in die Nacht gepartyt worden, inkl. einer ganz netter Spiele. Vom Abend gibts aber keine Fotos, wären sowieso wie immer worden ...

Ok nächster Tag: nach einer Nacht in den traumhaftesten Betten der Welt und einem ganz netten Frühstück haben wir uns aufgemacht, den letzten Teil der Insel zu erkunden. Wetter war heute um einiges besser, weil es net geregnet hat und manchal für Sekunden die Sonne heraußen war.
Schönes Haus auf dem Weg:



Dazu gab es die ersten Anzeichen von Frühling mit Palmkätzchen und sowas wie Schneeglöckerl:




Auf dem Weg trafen wir auch noch auf einen (ziemlich coolen) Friedhof am Meer. Weil mir der so gut gfallen hat, auch davon ein Foto :-)



Das eigentliche Tagesziel heute war aber ein wunderschöner Sandstrand ("Ona-Beach" ;-). Man kann sich schon vorstellen, dass es hier im Sommer ganz nett ist, aber zur Zeit is einfach nur kalt. Dort haben wir dann auch noch einge sehr schöne Muscheln gefunden. Einge (ok genauer gesagt, die zwei Weißrussen) sind auch bei diesen Temperaturen in Badestimmung gekommen und haben sich etwas ins Wasser getraut. Beweisfotos hab i leider noch net weil i net dabei war, werden aber nachgereicht.



Ok danach is nicht mehr viel spektakuläres passier und wir sind bei relativ hohem Wellengang wieder mit der Fähre zurück. Sophie war davon nicht ganz so begeistert, aber ich muss sagen, dass mir des ziemlich viel Spaß gmacht hat (Der "Fluch der Karibik"-Soundtrack auf max. Lautstärke aufgedreht, macht des ganze einfach nur genial!).



So, des war unser erster richtiger Ausflug und i bin jetzt echt müde und i hab des Gefühl, dass mei Bett immer noch so schaukelt wie die Fähre heut Nachmittag.
Gute Nacht, lg Fidi

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